Als Eltern möchte man seinen Kindern nicht nur schöne Erlebnisse schenken, sondern ihnen auch wichtige Fähigkeiten fürs Leben mitgeben. Genau deshalb hat sich Familie R. nach einem Wassergewöhnungskurs dazu entschieden, mit ihrer ersten Tochter unseren Schwimmkurs zu besuchen. Ich habe mit Papa Andreas und Mama Charlotte bezüglich ihrer Erfahrungen in unserem Schwimmkurs gesprochen und wunderbare Eindrücke aus Sicht der Eltern erhalten.

Über den Schwimmkurs sagen sie: “Wenn wir solche Wassererfahrungen zuvor nicht gemacht hätten, dann wäre sie nicht in der Lage, das so zu machen und auch noch Spaß daran zu haben und es zu genießen.” Familie R. berichtet von ihren positiven Erfahrungen im Sommerurlaub und erzählt, wie schwimmen lernen solch einen besonderen Moment in der Familie ermöglicht hat. Was wünscht man sich mehr als Schwimmlehrerin, als zu hören, dass das Gelernte aus dem Schwimmkurs sich positiv ins Private überträgt?

Was das Schwimmen lernen für Familie R. verändert hat und wie sie auf ihre Anfangszeit zurückblicken, erfährst du in diesem Blog.

Schritt für Schritt zum Ziel

Ihre älteste Tochter besuchte mit Papa Andreas unsere elternbegleiteten Grundlagenkurse bis zum Seepferdchen. Für Familie R. war es ein “mega Pluspunkt”, dass beide zusammen ins Wasser konnten. Für Mama Charlotte stand es außer Frage, dass ihre Kinder schwimmen lernen.

Jeder kleine Erfolg wurde gefeiert:

  • das erste Mal Tauchen
  • selbstständige Springen ins Wasser
  • die erste Bahn Schwimmen ohne Hilfe
  • problemloses Duschen trotz viel Wasser im Gesicht
  • und vieles mehr!

Und natürlich das beste aus Sicht der Kinder: endlich das Seepferdchen von Mama auf den Badeanzug genäht! Der Stolz im Gesicht ihrer Tochter ist nicht zu übersehen.

Mehr als nur Schwimmen lernen

Laut Mama Charlotte fehlt einem Kind ohne die Fähigkeit, schwimmen zu können, ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Im Urlaub halten die Nichtschwimmer dann zwar ihre Füße ins Wasser, aber können dies nicht vollständig genießen. Ein Schwimmkurs ist ihrer Meinung nach eine Investition in die Entwicklung des eigenen Kinds. Familie R. hat mehrere Kinder und jedes ihrer Kinder reagiert anders auf den Kontakt mit dem Element Wasser. Doch eins haben sie alle gemeinsam: durch die frühzeitige Wassergewöhnung konnten sie lebensrettende Fähigkeiten entwickeln und enormes Selbstvertrauen aufbauen.

Mich als Schwimmlehrerin hat interessiert, ob der Schwimmkurs besondere Situationen innerhalb der Familie ermöglicht hat. Daher habe ich mich mal bei beiden Eltern erkundigt: “Habt ihr einen Moment im Wasser erlebt, der euch besonders in Erinnerung geblieben ist?” Mama Charlotte fällt direkt eine Situation im Frankreichurlaub vor zwei Jahren ein: “Das war sie vier Jahre alt”. Andreas R. erzählt, was so besonders an dem Moment zwischen ihm und seiner Tochter war: “Vor zwei Jahren waren wir im Urlaub und hatten da einen Pool, der war jetzt auch nicht gerade der Wärmste. Sie ist dort vom Beckenrand alleine reingesprungen und selbstständig zu mir geschwommen. Ich war so zwei, drei Meter weit weg. Als sie bei mir ankam, habe ich sie genommen und bin mit ihr zum Boden runtergetaucht. Der Boden war zwei Meter zwanzig tief, ganz grob.” Als Schwimmschule ist es für uns natürlich sehr schön zu sehen, dass der Schwimmkurs ihrer Tochter erfolgreich Selbstvertrauen schenken konnte. “Wir sind wirklich ganz runter getaucht. Sie hat die Füße auf den Boden gestellt, sich abgestoßen und ist dann wieder aufgetaucht. Und das in dem Alter! Wenn wir solche Wassererfahrungen zuvor nicht gemacht hätten, dann wäre sie nicht in der Lage, das so zu machen und auch noch Spaß daran zu haben und es zu genießen.”

Eine Investition für’s Leben

Beide Eltern sind sich einig, dass ein Schwimmkurs eine Bereicherung für das eigene Kind darstellt. Oft sind sie von ihren eigenen Kindern und ihren Fähigkeiten überrascht. Doch zu sehen, dass das Kind sich eigenständig über Wasser halten kann, gibt ihnen ein gutes Gefühl, auch mit Blick auf die bevorstehende Schulzeit. Andreas R.: “Wir können gemeinsam so viel so viel Spaß haben, rutschen und hin und her. Und trotzdem sind sie sich bewusst, dass Wasser auch gefährlich sein kann.” Die Selbstrettung hat oberste Priorität und sollte keineswegs vernachlässigt werden.

Andreas R: “Für das Kind ist es eine Investition, da die Sicherheit im Wasser mitgegeben wird. Wir werden den Kurs und diese Einrichtung auf jeden Fall empfehlen.”

Inzwischen genießen die Kinder jede Minute im Wasser und meistern neue Herausforderungen mit deutlich mehr Selbstvertrauen. Die Schwimmstunden haben ihnen gezeigt, dass sich Geduld und Übung auszahlen. Das Wichtigste ist dabei nicht das Tempo des Lernens, sondern das gute Gefühl vom Kind und den Eltern, sicher und mit Freude schwimmen zu können. Heute können beide Eltern mit gutem Gewissen sagen: manche Investitionen sind fürs Leben und ein Schwimmkurs lohnt sich definitiv!